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AurelLazar

Leistung · Fassade

Fassade sanieren und streichen in Merzig

Eine Fassade ist die einzige Fläche am Haus, die jeden Tag Wetter abbekommt. Sie hält nicht, weil die Farbe gut ist, sondern weil der Aufbau darunter stimmt. Wir sanieren Fassaden in Merzig, Mettlach, Losheim, Beckingen und im weiteren Umkreis — vom reinen Anstrich über das Ausbessern schadhafter Stellen bis zum kompletten neuen Putzaufbau am eingerüsteten Mehrfamilienhaus.

Fassade — Was draußen steht, muss vierzig Winter aushaltenEigenes Projekt
Putz, Anstrich, Sockel und Laibungen — im Umkreis von 60 Kilometern.

Was draußen steht, muss vierzig Winter aushalten

Eine Fassade hält so lange, wie ihr Aufbau es zulässt. Der Anstrich ist die letzte Schicht, nicht die entscheidende. Ich schaue mir erst an, was drunter ist — bei einem Altbau ist das oft etwas anderes, als der Eigentümer vermutet.

  • Außenputz auf Neubau und Altbau
  • Fassadenanstrich und Beschichtung
  • Sockel, Laibungen, Anschlüsse
  • Schadhafte Stellen ausbessern
Fassade — nachher
Fassade — vorher
VorherNachherGleiches Objekt, anderer Winkel

Vergleich und 12 Aufnahmen von eigenen Baustellen · antippen zum Wechseln

Im Detail

Worauf es ankommt.

Der Teil, den man am fertigen Ergebnis nicht mehr sieht — und der trotzdem darüber entscheidet, wie lange es hält.

Erst die Bestandsaufnahme, dann das Angebot

Vom Boden aus sieht jede Fassade nach Anstrich aus. Am Gerüst sieht man dann, was wirklich los ist: Hohlstellen, feine Netzrisse, aufgehende Fugen am Sockel, morsche Anschlüsse am Dachrand. Ich klopfe die Fläche ab, prüfe die Tragfähigkeit des alten Anstrichs mit dem Klebeband und schaue, ob der vorhandene Putz überhaupt noch trägt. Ein alter, dicker Dispersionsanstrich kann so dicht sein, dass die Wand darunter nicht mehr abtrocknet. Dann hilft kein weiterer Anstrich, dann muss die Schicht runter. Diese Prüfung entscheidet über den ganzen Aufbau — und darüber, wie umfangreich die Arbeit wird.

Risse sind nicht gleich Risse

Ein Haarriss im Putz ist harmlos und wird mit einer Egalisierung überarbeitet. Ein Netzriss über die ganze Fläche zeigt, dass die oberste Schicht zu hart oder zu dick ist. Ein einzelner, durchgehender Riss, der sich diagonal von einer Fensterecke wegzieht, ist dagegen ein Hinweis auf Bewegung im Bauteil — den überspachtelt man nicht einfach zu, der kommt wieder. In solchen Fällen wird die Fläche armiert: Spachtelmasse auftragen, Armierungsgewebe einbetten, überspachteln. Das verteilt die Spannung über die Fläche, statt sie an einer Linie zu bündeln. Welcher Riss vorliegt, entscheidet sich am Objekt und nicht nach Foto.

Wo die Fehler passieren

Der häufigste Fehler ist die falsche Farbe auf dem richtigen Putz. Ein dichter Kunstharzanstrich auf mineralischem Altputz sperrt die Feuchte ein; sie sucht sich einen Weg und drückt die Schicht in Flocken ab. Zweiter Klassiker ist der Sockel. Wo der Putz ohne Abschluss in die Erde läuft, zieht er Wasser wie ein Docht, und nach zwei Wintern platzt der untere halbe Meter. Dritter Punkt sind die Laibungen — dort wird gern gespart, weil sie schmal sind, aber genau dort steht das Wasser am Rahmen. Und viertens: Streichen bei praller Sonne. Die Farbe zieht zu schnell an, es entstehen Ansätze, die später als Streifen in der Fläche stehen.

Farbton und Standzeit hängen zusammen

Ein dunkler Farbton sieht am Muster gut aus und heizt sich in der Sonne stärker auf als ein heller. Auf gedämmten Fassaden ist das ein echtes Thema, weil die Wärme nicht mehr in die Wand abfließen kann und die Beschichtung arbeitet. Deshalb gibt es für gedämmte Flächen Grenzwerte beim Hellbezugswert. Außerdem entscheidet die Ausrichtung: Die Wetterseite nach Südwesten bekommt im Saarland den meisten Schlagregen ab und altert schneller als die geschützte Nordseite. Farbton und Beschichtungsart lege ich deshalb zusammen fest — mit Blick auf Ausrichtung, Untergrund und darauf, wie lange die Fläche stehen soll.

Ablauf

So läuft das ab.

Vier Schritte, wie sie bei fassade tatsächlich aufeinanderfolgen.

  1. Gerüst und Befund

    Gerüst steht, dann wird die ganze Fläche abgeklopft und geprüft. Erst am Gerüst zeigt sich, wie viel Putz wirklich schadhaft ist.

  2. Reinigen und ausbessern

    Alte Beschichtung und lose Teile runter, Fläche waschen, Hohlstellen abschlagen und neu aufbauen. Risse werden je nach Art armiert oder gespachtelt.

  3. Grundierung

    Je nach Saugverhalten wird eine Tiefengrundierung oder ein Haftvermittler aufgezogen. Auf unterschiedlich saugenden Untergründen gleicht das die Fläche an.

  4. Beschichtung in Lagen

    Zwei Lagen, Wand für Wand nass in nass, damit keine Ansätze entstehen. Sockel, Laibungen und Anschlüsse zuletzt sauber abgesetzt.

Wann das ansteht

Typische Fälle.

Vier Situationen, in denen genau diese Arbeit gefragt ist. Wenn Ihre nicht dabeisteht, heißt das nicht, dass sie nicht passt — fragen Sie.

Altbau vor dem Verkauf

Die Fassade ist verwittert und drückt beim Besichtigungstermin den Eindruck. Meist reicht Ausbessern plus zwei Lagen, ohne den ganzen Putz zu erneuern.

Mehrfamilienhaus mit Instandhaltungsstau

Verwaltung oder Eigentümergemeinschaft hat den Beschluss gefasst, das Gerüst steht ohnehin an. Wir arbeiten die Fläche in einem Zug ab, samt Brüstungen.

Neubau nach dem Rohbau

Außenputz und Deckbeschichtung als letzter Schritt vor der Abnahme. Farbton und Struktur werden vorher am Musterbrett festgelegt.

Einzelner Schaden nach dem Winter

Am Sockel oder unter der Fensterbank platzt der Putz ab. Kleiner Auftrag, aber die Ursache gehört mit angeschaut, sonst kommt er wieder.

Fragen zu Fassade

Das werde ich dazu oft gefragt.

  • Das hängt an Beschichtung, Ausrichtung und Untergrund. Eine mineralische Fläche auf der geschützten Seite kann zwanzig Jahre und länger stehen, die Wetterseite braucht früher eine Auffrischung. Statt nach Jahren zu gehen, schaut man sich die Fläche an: Kreidet der Anstrich beim Darüberwischen ab, wird es Zeit.

  • Nur wenn er trägt. Ich prüfe mit einem Klebebandabriss und einer Kratzprobe, ob die alte Schicht fest sitzt und ob sie offen genug ist. Sitzt sie locker oder ist sie zu dicht, wird sie entfernt — sonst platzt die neue Lage zusammen mit der alten ab, und dann war die ganze Arbeit umsonst.

  • Das richtet sich nach Fläche, Schadensbild und Wetter. Zwischen den Arbeitsgängen liegen Trockenzeiten, die man nicht abkürzen kann, und bei Dauerregen oder Frost geht außen nichts. Ich sage vorher, mit welchem Zeitraum zu rechnen ist, und melde mich, wenn das Wetter den Ablauf verschiebt.

  • Ja. Das Kerngebiet liegt rund um Merzig — Mettlach, Losheim, Beckingen, Dillingen, Saarlouis, Wadern, Schmelz und Perl. Bei größeren Fassaden fahren wir auch bis Saarbrücken oder Trier. Am einfachsten ist ein kurzer Anruf mit Adresse und Größenordnung, dann sage ich Ihnen direkt, ob es passt.

Einsatzgebiet

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Der Betrieb sitzt in Merzig, gearbeitet wird im Umkreis von 60 km. Diese Orte fragen die Arbeit besonders häufig an:

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Schicken Sie mir ein Foto der Fläche per WhatsApp oder rufen Sie an unter 0151 456 092 57. Ich sage Ihnen, welcher Aufbau dort hingehört — bevor irgendjemand einen Preis nennt.

Brückenstraße 22 · 66663 Merzig · Mo–Fr 8–18 Uhr, Sa 8–12 Uhr

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