Erst die Bestandsaufnahme, dann das Angebot
Vom Boden aus sieht jede Fassade nach Anstrich aus. Am Gerüst sieht man dann, was wirklich los ist: Hohlstellen, feine Netzrisse, aufgehende Fugen am Sockel, morsche Anschlüsse am Dachrand. Ich klopfe die Fläche ab, prüfe die Tragfähigkeit des alten Anstrichs mit dem Klebeband und schaue, ob der vorhandene Putz überhaupt noch trägt. Ein alter, dicker Dispersionsanstrich kann so dicht sein, dass die Wand darunter nicht mehr abtrocknet. Dann hilft kein weiterer Anstrich, dann muss die Schicht runter. Diese Prüfung entscheidet über den ganzen Aufbau — und darüber, wie umfangreich die Arbeit wird.


