Zuerst die Ursache, dann die Fläche
Bevor an der Oberfläche irgendetwas passiert, muss klar sein, woher das Wasser kam und ob es noch nachkommt. Ein geplatzter Heizungsrücklauf ist nach der Reparatur erledigt. Eine undichte Silikonfuge in der Dusche, ein defektes Fallrohr oder aufsteigende Feuchte im Kellermauerwerk sind es nicht — dort läuft es nach der Sanierung weiter, nur unsichtbar unter der neuen Schicht. Genauso wichtig ist die Ausdehnung: Wasser läuft am Wandfuß entlang und steigt kapillar auf, deshalb ist die feuchte Fläche fast immer größer als der sichtbare Fleck. Ich prüfe deshalb mit dem Messgerät weit über den sichtbaren Rand hinaus.

