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AurelLazar

Leistung · Lackieren & Farbspritzen

Lackieren und Farbspritzen im Saarland

Gespritzt wird überall dort, wo eine Rolle Struktur hinterlassen würde: Türblätter, Zargen, Heizkörper, Geländer, Möbelfronten. Das Ergebnis ist eine geschlossene, gleichmäßige Oberfläche ohne Bahnen und ohne Pinselstriche. Die Arbeit steckt allerdings nicht im Spritzen selbst, sondern im Schleifen, Abkleben und Grundieren davor. Ich arbeite auf Holz und auf Metall, in Merzig und im Umkreis.

Lackieren & Farbspritzen — Türen, Zargen, Holz und Metall
Türen, Zargen, Heizkörper, Geländer — auf Holz und auf Metall.

Türen, Zargen, Holz und Metall

Gespritzt wird, wo eine Rolle Struktur hinterlassen würde: Türblätter, Zargen, Heizkörper, Geländer. Auf Holz und auf Metall — nur mit unterschiedlichem Aufbau darunter, denn Rost und Harz brauchen jeweils ihre eigene Grundierung.

  • Türen, Zargen und Innentüren
  • Decklacke, matt bis hochglänzend
  • Holz: schleifen, grundieren, lackieren
  • Metall: entrosten, grundieren, beschichten
Lackieren & Farbspritzen
Referenzbild

4 Aufnahmen von eigenen Baustellen · antippen zum Wechseln

Im Detail

Worauf es ankommt.

Der Teil, den man am fertigen Ergebnis nicht mehr sieht — und der trotzdem darüber entscheidet, wie lange es hält.

Warum gespritzt statt gerollt wird

Eine Rolle hinterlässt immer eine feine Struktur, die auf einer kleinen Fläche mit Glanz sofort auffällt. Auf einer Zimmertür sieht man jede Bahn, sobald Licht schräg darauf fällt. Beim Spritzen wird der Lack als feiner Nebel aufgetragen und verläuft zu einer geschlossenen Fläche. Dafür ist der Aufwand drumherum größer: Alles, was keinen Lack abbekommen soll, muss abgeklebt oder abgehängt werden, und der Raum braucht eine Absaugung oder wenigstens einen kontrollierten Luftstrom. Bei mehreren Türen lohnt sich das schnell — dann werden die Blätter ausgehängt, liegend gespritzt und die Zargen im Raum bearbeitet.

Holz und Metall brauchen unterschiedliche Grundierungen

Auf Holz geht es um zwei Dinge: Saugfähigkeit und Inhaltsstoffe. Nadelholz enthält Harz, das durch einen hellen Lack gelb durchschlägt, wenn keine absperrende Grundierung darunter liegt. Alte, bereits lackierte Türen brauchen vor allem Haftung — also gründliches Anschleifen, damit der neue Lack greift. Bei Metall entscheidet der Rost. Blanker Stahl bekommt eine Rostschutzgrundierung, verzinkte Flächen einen Haftvermittler, weil auf Zink sonst nichts hält. Alter, loser Rost muss vorher mechanisch herunter, sonst arbeitet er unter der neuen Schicht weiter. Aluminium will angeschliffen und mit einer geeigneten Haftgrundierung versehen werden. Die Grundierung entscheidet über die Standzeit, nicht der Decklack.

Wo die Fehler passieren

Der erste Fehler ist zu wenig Vorbereitung. Wer eine glänzende alte Tür nur abwischt und lackiert, bekommt eine Schicht, die sich mit dem Fingernagel abziehen lässt. Der zweite ist zu dick aufgetragener Lack: Er läuft an senkrechten Flächen als Nase ab und trocknet außen zu, während er innen weich bleibt. Besser sind mehrere dünne Lagen mit Zwischenschliff. Der dritte Fehler ist Staub. Jeder Krümel, der beim Trocknen in der Luft hängt, sitzt danach in der Fläche — deshalb wird vorher gesaugt und abgestaubt und während der Trockenzeit nicht gefegt. Der vierte: zu früh wieder eingehängt. Lack ist nach dem Antrocknen noch lange nicht durchgehärtet, und eine zugedrückte Tür klebt an der Zarge fest.

Glanzgrad und Beanspruchung

Der Glanzgrad ist nicht nur Geschmack. Je höher der Glanz, desto härter ist die Oberfläche meist und desto besser lässt sie sich reinigen — dafür zeigt sie jede Unebenheit im Untergrund. Seidenmatt ist deshalb der übliche Kompromiss für Türen und Zargen in Wohnräumen. Auf Heizkörpern muss der Lack die Temperatur mitmachen und darf nicht vergilben; dort gehört ein dafür geeigneter Heizkörperlack hin und keine gewöhnliche Innenfarbe. Auf Geländern und Toren im Freien zählen Wetterbeständigkeit und ein durchgehender Aufbau bis zur Kante — dort setzt der Rost immer zuerst an, wo eine Schnittkante oder eine Schweißnaht offen geblieben ist.

Ablauf

So läuft das ab.

Vier Schritte, wie sie bei lackieren & farbspritzen tatsächlich aufeinanderfolgen.

  1. Ausbauen und schützen

    Türblätter aushängen, Beschläge, Drücker und Bänder abnehmen. Boden und angrenzende Flächen abdecken, Glasflächen und Dichtungen abkleben.

  2. Schleifen und entfetten

    Alte Lackflächen matt schleifen, lose Schichten und Rost entfernen, Kanten brechen. Danach entstauben und entfetten, sonst haftet nichts.

  3. Grundieren

    Absperrende Grundierung auf harzhaltigem Holz, Rostschutz auf Stahl, Haftvermittler auf Zink und Aluminium. Danach ein Zwischenschliff.

  4. Decklack in dünnen Lagen

    Zwei oder mehr dünne Spritzgänge mit Zwischenschliff und ausreichender Ablüftzeit. Erst nach dem Durchhärten wieder einhängen und beschlagen.

Wann das ansteht

Typische Fälle.

Vier Situationen, in denen genau diese Arbeit gefragt ist. Wenn Ihre nicht dabeisteht, heißt das nicht, dass sie nicht passt — fragen Sie.

Innentüren aus den Achtzigern

Die Türen sind heil, aber der Farbton wirkt alt. Statt Austausch werden Blätter und Zargen geschliffen, grundiert und im Wunschton gespritzt.

Wohnung vor der Vermietung

Türen sind angestoßen, Zargen abgeschlagen. Ausbessern und neu lackieren sieht besser aus als neue Billigtüren und geht meist schneller.

Heizkörper und Geländer

Alte Heizkörper vergilbt, das Treppengeländer rostet an den Schweißnähten. Beides wird entrostet, grundiert und mit passendem Lack beschichtet.

Möbelfronten und Einbauten

Küchenfronten oder ein Einbauschrank sollen einen neuen Farbton bekommen. Wird abgebaut, liegend gespritzt und danach wieder montiert.

Fragen zu Lackieren & Farbspritzen

Das werde ich dazu oft gefragt.

  • Möglich ist es, sinnvoll ist es selten. Ausgehängt und liegend gespritzt läuft der Lack sauberer, weil keine Nasen entstehen und die Kanten rundum erreichbar sind. Außerdem lassen sich Bänder und Beschläge dann richtig abnehmen statt umständlich abzukleben. Bei einer einzelnen Tür in bewohnter Wohnung geht es auch hängend.

  • Anfassbar sind sie meist recht schnell, voll belastbar erst deutlich später, denn Lack härtet über Tage nach. Ich hänge die Blätter erst wieder ein, wenn die Kanten so weit durch sind, dass sie in der Zarge nicht kleben bleiben — sonst reißt der erste kräftige Zug die frische Fläche wieder auf.

  • Nur mit dem richtigen Aufbau. Zink ist glatt und bildet eine Schicht, auf der gewöhnliche Grundierungen nicht greifen. Die Fläche wird angeschliffen, gereinigt und mit einem Haftvermittler für Zink versehen, erst dann kommt der Decklack. Ohne diesen Schritt löst sich die Beschichtung nach dem ersten Winter in Fetzen.

  • Nicht immer. Sitzt die alte Schicht fest, genügen gründliches Anschleifen und eine Haftgrundierung. Blättert sie ab, ist rissig oder wurde schon mehrfach überlackiert, muss sie herunter — sonst arbeitet die alte Schicht weiter und nimmt die neue mit. Ich prüfe das mit einer Kratzprobe an mehreren Stellen.

Einsatzgebiet

Lackieren & Farbspritzen in Ihrer Nähe

Der Betrieb sitzt in Merzig, gearbeitet wird im Umkreis von 60 km. Diese Orte fragen die Arbeit besonders häufig an:

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