Zum Inhalt springen
AurelLazar

Leistung · Innen- & Außenputz

Innenputz und Außenputz im Saarland

Putz ist die Schicht, die über Jahrzehnte hält oder eben nicht. Ob eine Fläche später reißt, hängt fast nie am Material, sondern am Untergrund und daran, wie er vorbereitet wurde. Meine Leute und ich verputzen im gesamten Saarland — Neubau nach dem Rohbau, Altbau nach dem Abschlagen, innen mit Gips oder Kalk, außen mit Zement- und Kalkzementputz.

Innen- & Außenputz — Die Fläche, auf der später alles andere sitztEigenes Projekt
Kalk, Gips, Zement — innen wie außen, von Merzig bis Saarbrücken und Trier.

Die Fläche, auf der später alles andere sitzt

Putz ist keine Deko, sondern der Untergrund für alles, was danach kommt. Wenn er nicht sauber sitzt, sieht man das durch jede Farbe hindurch — spätestens im Streiflicht. Ich arbeite Kalk-, Gips- und Zementputz, innen wie außen, glatt gefilzt oder mit Korn.

  • Kalk-, Gips- und Zementputz
  • Geglättet, gefilzt oder mit Korn
  • Grundierung und Untergrundvorbereitung
  • Ausbessern alter Putzflächen
Innen- & Außenputz

7 Aufnahmen von eigenen Baustellen · antippen zum Wechseln

Im Detail

Worauf es ankommt.

Der Teil, den man am fertigen Ergebnis nicht mehr sieht — und der trotzdem darüber entscheidet, wie lange es hält.

Der Untergrund bestimmt den Aufbau

Bevor irgendetwas angerührt wird, muss klar sein, worauf der Putz kommt. Kalksandstein saugt anders als Beton, Poroton anders als eine alte Bruchsteinwand. Ein zu saugender Untergrund zieht dem Putz das Wasser weg, bevor er abbinden kann — dann steht er hohl und klingt beim Klopfen dumpf. Ein zu glatter Untergrund wie Ortbeton nimmt gar nichts an, dort braucht es eine Haftbrücke. Deshalb steht am Anfang immer die Prüfung: Wischprobe, Kratzprobe, Wasserprobe. Danach steht fest, welche Grundierung drauf muss und ob eine Lage reicht. Wer diesen Schritt überspringt, spart eine halbe Stunde und riskiert die ganze Fläche.

Glatt, gefilzt oder mit Korn

Die Oberfläche entscheidet später darüber, wie der Raum wirkt und wie viel Arbeit der Maler noch hat. Geglättet heißt mit der Traufel dichtgezogen, spiegelglatt, aber gnadenlos gegen Streiflicht. Gefilzt bringt eine feine, gleichmäßige Struktur, die kleine Unebenheiten schluckt — im Wohnungsbau der Regelfall. Mit Korn wird es gröber, je nach Körnung von zwei bis vier Millimetern; das verzeiht am meisten und wirkt handwerklich. Außen kommt fast immer eine strukturierte Oberfläche zum Einsatz, weil eine glatte Fläche jede Spannung sichtbar macht. Was passt, hängt auch vom Licht im Raum ab — deshalb schaue ich mir das vor Ort an und nicht am Muster im Büro.

Wo die Fehler passieren

Die meisten Schäden am Putz entstehen nicht beim Auftragen, sondern davor und danach. Fehlende oder falsche Grundierung ist Nummer eins: Der Putz brennt aus, wird pulvrig und lässt sich später mit dem Fingernagel abkratzen. Nummer zwei sind die Übergänge zwischen zwei Baustoffen — Mauerwerk trifft Beton, Ziegel trifft Ringanker. Dort arbeitet die Wand unterschiedlich, und ohne eingebettetes Armierungsgewebe steht der Riss nach dem ersten Winter genau auf dieser Linie. Nummer drei ist zu schnelles Trocknen: Heizlüfter direkt auf die frische Fläche, Zugluft durch offene Fenster. Der Putz zieht dann von außen zu, während innen noch Wasser steht. Und fehlende Kantenschienen an Ecken und Laibungen rächen sich sofort — die erste Schulter, die dagegen stößt, nimmt die Kante mit.

Altbau ist etwas anderes als Neubau

Im Neubau ist die Fläche bekannt: gerade Wände, definierter Untergrund, alles nach Plan. Im Altbau weiß man erst, was man hat, wenn der alte Putz unten ist. Häufig kommt darunter Kalkputz auf Bruchstein zum Vorschein, teilweise hohl, teilweise noch fest. Dann wird entschieden, was bleibt und was runter muss — flächig abschlagen ist nicht immer richtig, oft ist das Ausbessern der tragfähigen Teile die bessere Lösung. Wichtig ist die Materialwahl: Auf eine alte, diffusionsoffene Wand gehört kein dichter Zementputz, sonst sperrt man Feuchte ein, die vorher nach außen konnte. Genau diese Entscheidung fällt auf der Baustelle, nicht am Foto.

Ablauf

So läuft das ab.

Vier Schritte, wie sie bei innen- & außenputz tatsächlich aufeinanderfolgen.

  1. Untergrund prüfen

    Wischprobe, Kratzprobe, Wasserprobe an mehreren Stellen. Danach steht fest, ob grundiert, aufgeraut oder eine Haftbrücke gesetzt wird.

  2. Anlegen und abstecken

    Kantenschienen, Eckprofile und Putzlehren setzen, Fenster und Türen abkleben, Böden abdecken. Erst wenn die Höhen stimmen, wird angerührt.

  3. Auftragen

    Putz maschinell oder von Hand in der geplanten Stärke aufziehen, mit der Kartätsche abziehen und in die Waage bringen.

  4. Oberfläche schließen

    Zum richtigen Zeitpunkt geglättet, gefilzt oder gerieben — zu früh schmiert es, zu spät zieht es Kratzer. Danach Trockenzeit einhalten.

Wann das ansteht

Typische Fälle.

Vier Situationen, in denen genau diese Arbeit gefragt ist. Wenn Ihre nicht dabeisteht, heißt das nicht, dass sie nicht passt — fragen Sie.

Neubau nach dem Rohbau

Rohbau steht, Fenster sind drin, Estrich kommt später. Innenputz ist der nächste Schritt und muss in den Ablauf der anderen Gewerke passen.

Altbau vor dem Verkauf

Der alte Putz ist rissig und schlägt hohl. Vor Besichtigungen soll die Fläche wieder gerade und ruhig wirken, ohne dass alles raus muss.

Einzelner Raum nach dem Umbau

Wand entfernt, Leitungen neu verlegt, jetzt fehlt die durchgehende Fläche. Der neue Putz muss an den Bestand anschließen, ohne sichtbaren Übergang.

Außenputz am Anbau

Der Anbau ist hochgezogen und soll zum Haus passen. Struktur, Korn und Farbton werden am bestehenden Putz abgenommen.

Fragen zu Innen- & Außenputz

Das werde ich dazu oft gefragt.

  • Als Faustwert rechnet man bei Gipsputz mit rund einem Tag je Millimeter Schichtdicke, bei Kalk- und Zementputz deutlich länger. Entscheidend ist aber nicht der Kalender, sondern die Restfeuchte — die messe ich nach. Wird zu früh eine dichte Farbe aufgezogen, sperrt sie die Feuchte ein und die Fläche wirft Blasen oder schlägt aus.

  • Nicht zwingend. Ich klopfe die Fläche ab: Was hohl klingt, muss weg, was fest und tragfähig ist, kann bleiben und wird angeglichen. Bei stark salzbelastetem Altputz im Sockelbereich ist flächiges Abschlagen allerdings die einzige saubere Lösung, weil die Salze sonst durch jede neue Schicht nach oben wandern.

  • Vor allem die Anforderung. Innen geht es um eine ebene, angenehme Oberfläche, meist Gips oder Kalk. Außen muss der Putz Schlagregen, Frost und Temperaturwechsel aushalten und wird deshalb aus Kalkzement oder mineralisch gebundenen Systemen aufgebaut, oft mit Armierungslage. Innenputz an einer Außenwand geht schief, andersherum ebenso.

  • Außen nicht. Unter etwa fünf Grad bindet mineralischer Putz nicht mehr richtig ab, und was gefriert, bevor es fest ist, ist verloren — das sieht man im Frühjahr an abplatzenden Flächen. Deshalb liegen Außenputzarbeiten in der kalten Jahreszeit still oder laufen unter eingehaustem Gerüst. Innen ist das kein Thema, solange geheizt wird.

Einsatzgebiet

Innen- & Außenputz in Ihrer Nähe

Der Betrieb sitzt in Merzig, gearbeitet wird im Umkreis von 60 km. Diese Orte fragen die Arbeit besonders häufig an:

Kostenlos und unverbindlich

Innen- & Außenputz bei Ihnen geplant?

Schicken Sie mir ein Foto der Fläche per WhatsApp oder rufen Sie an unter 0151 456 092 57. Ich sage Ihnen, welcher Aufbau dort hingehört — bevor irgendjemand einen Preis nennt.

Brückenstraße 22 · 66663 Merzig · Mo–Fr 8–18 Uhr, Sa 8–12 Uhr

Anfrage zu Innen- & Außenputz